2004 – Krems, wir kommen…

Der Morgen des 29.04.2004 fing mit vielen verschlafenen, aber auch neugierigen Gesichtern an, denn wir trafen uns schon um 6.30 Uhr am Haus des Gastes. Los ging’s allerdings erst um 7.00 Uhr, da ein Kinderausweis vergessen worden war und ausführlich Abschied genommen werden musste. Auf der Hinfahrt machten wir mehrmals Rast. Die Damentoiletten der ersten Raststätte waren gut „versteckt“, denn sonst wäre ja wohl kaum Eine von uns auf dem Männerklo gelandet…

Bei der zweiten Pause hatten andere Reisende viel zu sehen, denn wir unterhielten sie mit einigen Tanzeinlagen. Nach insgesamt 11 Stunden laaanger Fahrt erreichten wir schließlich den Rathausplatz in Stein. Da wir früher als erwartet ankamen, schauten wir uns kurz die Stadt Krems/Stein an. Nach einer Stunde gingen wir zum Rathausplatz, wo wir schon von unseren Gastfamilien erwartet wurden. Nach der Einteilung fuhren wir einzeln nach Hause zu unseren Gastfamilien, mit denen wir den Abend gemütlich verbrachten. Am Vormittag des nächsten Tages hatten wir etwas freie Zeit, deshalb zeigten uns einige Gastfamilien die Kremser Innenstadt, andere besichtigten mit uns die Ruine „Dürrnstein“ oder Ähnliches.

Am Nachmittag tanzten wir auf dem Steiner Rathausplatz, wo ein Maifest stattfand. Nach unseren Tanzauftritten fand die Verlosung des 30m (!) hohen Maibaumes statt… Was der glückliche Gewinner wohl damit vorhatte? Der für diesen Abend geplante Fackeltanz musste leider wegen Regen ausfallen. Der nächste Tag fing für uns alle wieder früh an (6.00 Uhr aufstehen), denn wir trafen uns um 8.30 Uhr vor einer der Steiner Kirchen, um dort in die „Heilige Messe“ zu gehen. Für viele war diese Art von Gottesdienst etwas ungewöhnlich, aber auch beeindruckend.

Nach dem Gottesdienst fuhren wir zusammen mit unseren Gastgebern im Bus nach Melk. Dort angekommen machten wir ein Picknick und als wir alle satt und sitt waren setzten wir uns die leeren Plastikbecher verkehrt herum auf unsere Stülpchen. Witzig sah das aus – schnell wurde noch ein Foto gemacht. Dann fuhren wir zum Stift Melk, das früher einmal ein Kloster war und heute gerne von Touristen besichtigt wird. Während wir auf unsere Führung warteten, tanzten wir noch ein paar Tänze, was den vielen Zuschauern gut gefiel. Die Führung fanden wir prima. Uns wurde die Geschichte des Stifts erzählt und uns wurden die interessantesten Räume gezeigt (die Bibliothek, der „Marmorsaal“ und die Barockkirche). Jetzt mussten wir uns beeilen, da unser Schiff schon auf uns wartete, aber Zeit für ein Eis blieb uns trotzdem. Auf dem Schiff genossen wir die Landschaft. Nach einer Weile mussten wir umsteigen und so fuhren wir auf „Prinz Eugen“ weiter. Auf diesem Schiff tanzten wir dann auch, was wegen den Platzverhältnissen gar nicht mal so einfach, aber doch sehr lustig war.

In Krems angekommen setzten wir uns wieder in unseren Bus. Röcke, Tücher und Bomber flogen durcheinander, als wir uns umzogen. Unser nächstes Ziel: Die Weinberge. In den Weinbergen angekommen wurden wir herzlich empfangen und es gab ein für uns vorbereitetes Buffet. So verbrachten wir den letzten Abend mit unseren Gastfamilien. Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns und traten die Heimreise an, obwohl wir gern noch ein bisschen länger geblieben wären.

Fazit: “Wir würden jederzeit wieder nach Krems fahren!”
Sarah-Denise Assmann, Michaela Barth, Merle Beber, Marie-Liese Burket, Kimberly Simon 2004